Meister Eckart Zitate: März-Auswahl

Meister Eckart:  "Das Licht der Vernunft ist kleiner als ein Tropfen gegenüber dem Meer des göttlichen Lichts in deiner Seele. Alles, was Eigenschaften hat, die wir erkennen und einteilen können, das ist nicht Gott, denn in Gott ist nichts als Eines, das ist er selber. Alles, was du erkennen und begreifen kannst, ist nicht Gott. Alles, was du begehren könntest, ist nicht Gott. Wo dein Verstand und dein Begehren enden, da ist es finster. In dieser Finsternis leuchtet Gott."

Meister Eckart:  "Nichts in allem Erschaffenen gleicht Gott so sehr wie die Ruhe. Bei allem, was du suchst und erstrebst, suchst du eigentlich: Ruhe. Entweder möchtest du etwas loswerden, das deine Ruhe behindert, oder du begehrst etwas, das dir Ruhe schenken soll. Willst du dich mit Gott vereinen, meide die Unruhe und ziehe dich vor dem Ansturm deiner Gedanken zurück. Gott benötigt von dir nichts weiter als ein ruhiges Herz: dann ergießt er sich in dich."

Meister Eckart:  "Richte deine Liebe nicht auf einen Menschen oder überhaupt auf irgendetwas. Lass die Liebe, mit der du liebst, ganz rein, entblößt und abgelöst von allem sein. Dann erkennt die Liebe allein sich selbst und Gott."

Meister Eckart: "Gott schmeckt so süß, dass nichts auf der Welt dem gleichkommt. Hast du nur einmal von dieser Süßigkeit gekostet, kommst du nicht mehr davon los. Eher wirst du auf alles andere verzichten als auf Gottes Liebe. Je mehr du dich Gott hingibst, um so mehr gibt Gott sich dir hin. Je mehr du dich deiner selbst entäußerst, um so größer ist deine Seligkeit."  PS: Alle Zitate Meister Eckarts findest du in meinem Buch: "Die Lehren Meister Eckarts - Zeitgemäß und kraftvoll neu formuliert" (im Shop hier auf der Website oder bei Amazon).